Vive La Claire

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The Horror! The Horror!

TheatrePosted by Claire Fri, September 22, 2017 19:45:46
Residenz im 3CL für unser Horror-Theaterstück "Blackout"

Blackout- die neueste kollektive Theaterarbeit von ILL- entführt den Zuschauer in eine skurril-düstere, prä-apokalyptische Phantasmagorie, die Elemente von Horrorfilmen mit den tiefgründigen Verzweigungen eines psychologischen Thrillers verbindet. Das Stück ist eine Liebeserklärung an das Horrorgenre und spielt bewusst mit dessen Regeln und Motiven. Ein Meteorologe entdeckt in seinen Wetteranalysen kleine, saisonale Unregelmässigkeiten im Klima. Er ahnt Böses, doch die Aussenwelt schenkt ihm wenig Glauben. Währenddessen verändert sich sein Umfeld fast unscheinbar. Rätselhafte Figuren treten auf. Die Natur und die unberechenbare Kraft des Wetters schleichen sich langsam in die übersichtliche Realität fers Wissenschaftlers ein und entblössen irrationale und zerstörerische Züge.

In einer Residenz am 3CL konzentrieren sich die Künstler auf die Rolle des Körpers in Horrorfilmen. Oft findet das wahre Grauen lediglich in der schieren Vorstellungskraft des Zuschauers statt. Irrationalität und Unterbewusstsein verstricken sich und lassen erschreckende Szenarien entstehen. Bleibt der Körper gefangen in diesem unsichtbaren Netz, das man mit dem Verstand nicht wirklich fassen kann und wie finden diese unberrechenbaren Kräfte ihren Ausdruck?




Mit: Larisa Faber, Sayoko Onishi, Emre Sevindik, Paul Schumacher und Claire Thill

Work-in-Progress performance:

3.Oktober 2017, 19 Uhr 3 du Trois, Centre chorégraphique du Luxembourg, Bananefabrik





Residency at the Fondation Biermans-Lapôtre

WritingPosted by Claire Sun, February 19, 2017 09:52:14
I am currently working on an audio project called "Where Do We Go from Here?". It's a piece I am developing as a response to my time as an artist in residency at the Fondation Biermans-Lapôtre in Paris. It explores the mysterious ambiguities between reality and fiction and is a sonic reflection on walking and discovering a city.

I am collaborating with musician Georg Brenner and students from the Cité Universitaire.

I have set up a blog illustrating my creative process in a fragmentary style on: www.wheredowegofromhere.clairethill.com

If all goes well, I will present the project in a more finished version in November.


The project is being supported by:







Hieronymus Bosch im Schauspielhaus Salzburg

TheatrePosted by Claire Fri, November 11, 2016 14:38:05

„Selbst in der Hölle scheint man noch Spaß zu haben.“

„Hieronymus Bosch“ ist eine Komödie der (Deutungs-)Irrungen, eine spielerische Einladung, sich in dieser scheinbar unnötigen und doch so lebenswichtigen Materie zu verlieren.



Vor genau 500 Jahren starb der niederländische Maler Hieronymus Bosch. Sein Werk gibt bis heute Rätsel auf, seine phantastische Malerei macht immer noch Staunen. Bis heute fasziniert die Eigenwilligkeit seiner Bilderwelt. Ebenso wie sein Werk stellt das Leben des Genies Kunsthistoriker vor unlösbare Fragen, so wenig ist über ihn bekannt. Seine Bilder sind hochkomplex und kaum entschlüsselbar, so viele Interpretationen sind möglich und doch reicht keine Erklärung aus. Die auf Holz gemalten Tafeln ziehen den Betrachter unweigerlich
in ihren Bann; Stunden kann man davor verweilen und hat doch noch nicht das ganze Bild gesehen.

Das Schauspielhaus Salzburg hat den Schweizer Autor Jérôme Junod beauftragt, den Spuren des Malers zu folgen. Boschs wohl berühmtestes Triptychon „Der Garten der Lüste“ ist Ausgangspunkt einer unglaublichen Reise in die phantastische Welt des mittelalterlichen Malers, der seiner Zeit weit voraus war. Zugleich ist der Text eine Hommage an die menschliche Sehnsucht, der Kunst näherzukommen und die Welt, bei aller Absurdität und Katastrophe, zwischen Himmel und Hölle, verstehen zu wollen.




Caroline: Claire Thill

Der Maler Bosch, Bettler: Harald Fröhlich / Marco Lorenzini

Margarita, Maartje, Ludmilla Atlantico-Morotzki: Susanne Wende

Slashka, Richard Schulte, Joachim: Antony Connor

Businessfigur, Kim Bentley, Anton: Frederic Soltow

Tourist, Bertje von Wijtzemaeker, Symon: Martin Brunnemann

Landstreicher, Karlheinz Klamm, Adeliger: Marcus Marotte

Reinigungskraft, Dominique Flambertin, Aleid: Ulrike Arp

Elisabeth Mackenbrock, Anneke: Kristina Kahlert

Tanz: Jasmin Rituper


Regie:
Robert Pienz
Ausstattung: Ragna Heiny
Musik: Georg Brenner

Vorstellungen: 11., 14., 16., 18. November 19.30
13. & 19. November 19.00
20. November 16.00



Schauspielhaus im Peterbrunnhof
Erzabt-Klotz-Str. 22
5020 Salzburg
Austria

Tel: +43 662 8085 85
Email: office@schauspielhaus-salzburg.at



















Unique performance in London

Flotsam and jetsamPosted by Claire Tue, October 04, 2016 17:35:20

ATOEWEFTR
Soren Evinson and Charlie Hope
Sunday 17 October
Toynbee Studios



A Tower Of Emotions Will Emerge From This Room (ATOEWEFTR) is born out of the work developed throughout 2015-2016.

In taking over different empty buildings in the city of London, we set ourselves to overcome prevailing realities. Industrial quantities of plastic are transformed into an immense mineral-synthetic enclave.

Here converge ideas of Nature and Artificiality and the relation that these have with the building of our emotionality.

Featuring the artists Andro Andrex, Marc Sans Coëffard and Claire Thill

http://www.steakhouselive.com/longer-wetter-faster-better/soren-evinson-and-charlie-hope/



New Headshots

Photo GalleryPosted by Claire Tue, July 26, 2016 12:55:40
Headshots by the amazing Ori Jones

www.orijonesphotography.com

T W O P I G E O N S P E R C H I N G O N A B E N C H as part of TalentLab#16

TheatrePosted by Claire Thu, June 23, 2016 12:21:18
https://vimeo.com/168774177

Eden, Eden, Eden

Flotsam and jetsamPosted by Claire Sat, March 26, 2016 20:20:16


TROIS C-L Centre de Création Chorégraphique Luxembourgeois

Banannefabrik : 12, rue du Puits, 2355 Luxembourg, Luxembourg


3 avril 2016 à 19h00




MA2 présentera sa deuxième étape de création...

Le duo MA2, composé de Sayoko Onishi [danse butô, Japon] et de Robert Toussaint [contrebasse, France], sera accueilli en résidence aux Trois C-L, à Luxembourg Ville, du 15 mars au 1er avril 2016, pour sa dernière création : Eden Eden Eden. Les deux artistes y présenteront une étape de travail, le dimanche 3 avril 2016, à 19 heures, dans le cadre du « 3 du Trois ».

Eden Eden Eden est une histoire multiple, répétée, avec ses variations, mais toujours identique. Les scènes se suivent, sans point, continues. Une même matière, travaillée sans fin : le corps, parfois dénudé, sexué, souillé, libre. Quelque part, le plaisir ; une révolte ténue...
Dans Eden Eden Eden, il est question d'expériences continuelles sur la sensation de la sexualité. La personnalité n'existe pas, ne demeure que la sensation. Creuser toutes les sources de l'intérieur : la violence, les jeux de puissance, les blessures, la douleur, le sang, les caresses, l'extase, la saleté. De l'apparence et de la chair. Sur la frontière entre la vie et la mort.
Mais, l'activité sexuelle infinie nous fait perdre le sens de la vie et de la mort…

Distribution.
Chorégraphie, danse : Sayoko Onishi.
Mise en scène sonore : Robert Toussaint.
Regard extérieur: Claire Thill
Scénographie : Jean-No.
Graphisme : Julian Rivierre.

Le spectacle Eden Eden Eden est co-produit par Man'ok & Cie, 2angles, à Flers [France] et le service culturel de la ville d'Esch-sur-Alzette [Luxembourg]. La production est accompagnée par la Kulturfabrik d’Esch-sur-Alzette et par le centre chorégraphique Trois C-L, à Luxembourg [accueil en résidence].



Visions von Nora Wagener

TheatrePosted by Claire Fri, November 20, 2015 10:43:07

Visions lädt den Zuschauer auf eine skurrile Reise in die vier Wände der jungen, arbeitslosen Kim O ein. Jeden Tag starrt sie stundenlang auf den flimmernden Bildschirm. Um sie herum verwandelt sich ein trister Alltag an leeren Pizzakartons und zugedeckten Möbeln in eine schillernde Unterhaltungswelt, die sich langsam vor den Augen des Zuschauers auflöst. Der Fernseher im eigenem Heim, ein Zufluchtsort, der einen mit Träumen und Scheinwelten füttert, bringt aber auch das ganze Elend unserer heutigen Welt in spektakulären und grausamen Bildern ins Wohnzimmer. In Kims Welt ist der Fernseher ein jovialer Weggefährte, aber langsam verwandelt er sich in einen düsteren Kumpanen. Risse in der Normalität werden sichtbar. Ein Faxgerät im Kühlschrank spuckt regelmässig Werbetexte aus. Eine Grossmutter winkt aus der Ferne und der Nachbarhund Frufru hat keine Beine mehr. Träume verwandeln sich in Albträume. Ängste und Sehnsüchte konkretisieren sich immer mehr und mutieren zu dreidimensionalen Gestalten.



Viele junge Menschen zerbrechen heutzutage an den hohen Erwartungen einer immer schnelllebigeren Leistungsgesellschaft. Dazu donnern die Medien einen täglich mit Schreckensnachrichten zu. Kim ist keine Ausnahme. Sie flüchtet vor dem strengen Blick der Öffentlichkeit und dem Grauen in der Welt dorthin, wo sie selber Kontrolle übernehmen kann: ihr eigenes Zuhause. Sie schottet sich von der Aussenwelt ab, ernährt sich ausschliesslich von Junk Food und lässt sich verführen von der Scheinwelt des Fernsehers. Irgendwann verliert sie jeden Anschluss an die Realität. In ihrer Wohnung verschwimmen Wirklichkeit und Phantasie ineinander. Der Fernseher wird ihr einziger Anhaltspunkt, eine skurrile Figur, mit der sie diskutieren und philosophieren kann. In Japan spricht man seit Jahren von Hikikomori, von jungen Erwachsenen, die sich freiwillig von der Gesellschaft zurückziehen, sich in ihr Zimmer einschliessen und den Kontakt mit der Aussenwelt auf ein Minimum reduzieren. Kim ist in gewisser Weise eine Hikikomori.

In Visions steht der Fernseher wie eine zu Fleisch gewordene Metapher sowohl für die Sehnsüchte vieler Menschen als für den Grusel der Welt. Der Glotzkasten wird zu einer schillernden Projektionsfläche für ein besseres Schicksal, aber auch gleichzeitig zelebriert er eine düstere Totenmesse für gescheiterte Träume. Als würde sie in einer anderen Zeit herumgeistern hält sich Kim krampfhaft an die Welt des Fernsehers fest und baut sich selber ein psychologisches Gefängnis auf, an dem sie schlussendlich zugrunde geht. Die vierte Wand im Theater zerfällt. Der Bildschirm zerbröckelt. Ein Albtraum beginnt indem die Figuren im Blickfeld sich trügerisch verpixeln. Es gibt keinen Ausweg mehr. Jetzt kann man den Lauf der Ereignisse nicht mehr auf Knopfdruck beeinflussen.


Regie: Claire Thill
Video: Melting Pol
Sound: Emre Sevindik
Bühne: Claire Thill und Melting Pol
Choreographie & Tanz: Sayoko Onishi

Schauspiel: Leila Schaus, Felicity Grist, Sayoko Onishi
Produktion: Jill Christophe


KULTURFABRIK
116, rue de Luxemburg
L-4221 Esch-sur-Alzette

23. November, 10 und 20 Uhr
24. November, 20 Uhr
28. November, 20 Uhr
29. November, 20 Uhr
30. November, 10 und 20 Uhr


Reservierung :
mail@kulturfabrik.lu +352 55 44 93-1
www.luxembourg-ticket.lu +352 47 08 95 1


BAMHAUS
rue de la Cimenterie
L-1337 Luxembourg


14. Mai, 20 Uhr
18. Mai, 20 Uhr
20. Mai, 20 Uhr
21. Mai, 20 Uhr


Reservierung:
www.luxembourg-ticket.lu
+352 47 08 95 1

Unterstützen Sie Visions via Crowdfunding: kickstarter



Eine Produktion von Independent Little Lies in Koproduktion mit der Kulturfabrik und dem Théâtre National du Luxembourg. Mit der Unterstützung des Kulturministeriums, des Fonds Culturel National, der Fondation Indépendance und der Stadt Esch-sur-Alzette.









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